Herzlich willkommen

bei Claus J. Frankl


Theater ist meine Berufung. Allerdings stamme ich aus einer alten Handwerker-Familie und verstehe meine Profession als Handwerk. Bereits im August 1981 hatte ich meinen ersten offiziellen und honorierten Vertrag als Regieassistent und Abendspielleiter als Gast im alten Hofer Theater. Gerd Nienstedt, der mir durch die Bayreuther Festspiele als bedeutender Sänger bekannt war, übernahm damals gerade seine erste Intendanz, er mochte und förderte mich – „Orpheus in der Unterwelt“, inszeniert von meinem Regieprofessor Dieter Bülter-Marell, war der Auftakt, in Hof folgten rasch Assistenzen für „Fidelio“ und „Der Freischütz“, 1984 konnte ich dort in einer Profi-Produktion zum ersten Mal selbst auf der Szene agieren, in einer musikalischen Komödie von Hervé, „Mamzell Nitouche“. Im Mai 1984 kam ich durch meinen zweiten Regie-Lehrer, Herrn Professor Günter Roth, zu den Bad Hersfelder Festspielen, denen ich bis 1989 verbunden blieb. Der nächste, sehr wichtige Mentor war der große Karl Vibach, der mich 1984 im heißen August nach Hamburg ans Operettenhaus mitnahm. Dort war ich sein Assistent, sein Hausspielleiter und dufte in vielen Rollen, an sehr vielen Abenden auf der Bühne stehen. Unvergesslich bleiben mir die Vorstellungen von "Große Freiheit Nr. 7", in denen ich mit der zweiten männlichen Hauptrolle einspringen durfte, neben unserem Star Freddy Quinn. Damals war ich 22 Jahre „jung“. Nun bin ich im 49. Lebensjahr und kann 2011 mein dreißigjähriges Bühnenjubiläum begehen.

Vieles hat sich verändert – was ich nicht „beklagen“ möchte, sondern akzeptieren muss, auch wenn mir vieles nicht gefällt. Wir haben Regieführen anders gelernt und verstanden uns als den Autoren verpflichtete „Nachschaffende“, als Interpreten, als Anwälte ihrer künstlerischen Leistungen. Wir stellten uns bescheiden hinter die Schöpfer und wollten nicht klüger sein als die Meister. Unser Ehrgeiz war es, ihre Werke so optimal wie möglich zur Geltung zu bringen… Auf Grund von Entwicklungen, die nicht vorhersehbar waren, haben sich auch meine Schwerpunkte verändert: Eigene Inszenierungsarbeiten sind leider für mich sehr selten geworden, dafür schreibe ich jetzt Stücke und schaffe Bearbeitungen, die zwar nicht für die Ewigkeit gedacht sind und sich auch wiederum als handwerklich angefertigte „Gebrauchstexte“ verstehen, die aber beim Publikum Erfolg haben… Dann stehe ich nach wie vor gerne auf den Brettern, die „die Welt bedeuten“, spiele in Operetten, Musicals, Kinderstücken oder bereite mit Programmen meines großen Idols Heinz Erhardt unbeschwerte und vergnügliche Stunden.

Als Dramaturg möchte ich gerne folgende Hinweise geben: Siegfried Wagner ist nach wie vor mit wichtigen Werken unentdeckt: Seine zuletzt vollendete Oper „Die heilige Linde“ wartet auf eine szenische Uraufführung. Für das Wagner-Jahr 2013 möchte ich „Die lustigen Nibelungen“ von Oscar Straus in Erinnerung rufen. Empfehlenswerte „Ausgrabungen“ wären u.a. „Prinzessin Nofretete“ von Nico Dostal oder „Die lockende Flamme“, eine Berlin-Operette von Künneke.

Auf den folgenden Seiten der Homepage finden Sie die aktuellen Termine sowie den neuesten Stand dessen, was gerade in meiner „Werkstatt“ entsteht. Wenn Sie mögen, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf, entweder per E-Mail oder über das Gästebuch… Viel Freude beim Stöbern, Ihr Claus J. Frankl





Druckbare Version

Sitemap Gästebuch Kontakt Links Impressum Privacy Disclaimer